Tennisclub Hungerburg

Wir trauern um Elizabeth

Am 7. April 2017 hat unsere geliebte, sehr verehrte Elizabeth Herdina die Augen für immer geschlossen. Ein Nachruf auf eine besondere Frau!

Die Verabschiedung, fand am Dienstag, den 11. April um 16 Uhr in der Theresienkirche auf der Hungerburg statt.

Nachruf auf Elizabeth Herdina geb. Sellors 
9. Oktober 1923 – 7. April 2017 
Rekonstruktion

Anmerkung: Der Nachruf, gesprochen vom Sohn der Verstorbenen, Andreas Herdina, folgte der Lesung aus einem Messbuch für anglikanische Geistliche („The Book of Common Prayer and Administration of the Sacraments“ der Church of England), das Elizabeth Sellors zu ihrem sechsten Geburtstag erhalten hatte. Die Widmung vom 9. Oktober 1929 ist auf der ersten Seite des Messbuchs. Die Lesung beruhte auf der Einleitung zum Kapitel „The Order for the Burial of the Dead“:

  •   I am the resurrection and the life, saith the Lord; he that believeth in me, though he were dead, yet shall he live; and whoever liveth and believeth in me shall never die (St. John, 11, 25, 26)

  •   I know that my Redeemer liveth, and that he shall stand at the latter day upon the earth. And though after my skin worms destroy this body, yet in my flesh shall I see God: whom I shall see for myself, and mine eyes shall behold, and not another (Job 19, 25, 26, 27)

  •   We brought nothing into this world, and it is certain we can carry nothing out. The Lord gave, and the Lord hath taken away; blessed be the name of the Lord (Timothy 6, 7; Job 1, 21)

Wir stehen heute hier, um unserer verstorbenen Elizabeth zu gedenken. Ich möchte versuchen, mit einigen Worten ihrem Leben gerecht zu werden.

Meine Frau hat in einem SMS, das sie mir von ihrer Dienststelle in Neu-Delhi am Tag nach dem Tod unserer Mutter schickte, unsere Mutter so umschrieben: „A wonderful lady, a product of a bygone era, always so eager and curious, with a love for life and new experiences, very English in her behaviour and attitude“.

Wenn ich an unsere Mutter denke, so denke ich besonders an ihre folgenden Eigenschaften: Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem, ihr positives Denken – lange bevor dies ein Schlagwort wurde, ihre Willensstärke und Lebenslust, ihre Neugier auf neue Erfahrungen, und alles mit einem guten Schuss trockenen, britischen Humors. (Anmerkung: Ich hätte noch ihre unbändige Energie erwähnen können.)

Ich denke auch an ihre Bescheidenheit. Sie war nie ostentativ; dafür hinterlässt sie uns einen reichen immateriellen Nachlass.

Mit ihrem Ableben stirbt aber auch ein Teil der „Welt von Gestern“. Ein irischer Freund von mir hat sie einmal als „Edwardian“ beschrieben – also geprägt vom Zeitalter von Edward VII, dem Sohn der Königin Victoria, der bis 1910 das britische Königreich regierte. Sie besuchte zwei Privatschulen für Mädchen. Zuerst ein Internat im nördlicheren England, das von einer Stiftung zugunsten der Töchter von anglikanischen Geistlichen unterhalten wurde. Dann ging sie in ein Internat in Eastbourne. (Anmerkung: Ich glaube, dass sie dies nur aufgrund des Vermögens unserer Großmutter, der Tochter eines Reeders, tun konnte.) Zum damaligen Lebensstil gehörte es etwa, auf dem grünen Rasen Landhockey zu spielen oder mit einem Picknickkorb auf Decken darauf zu sitzen. Sie lernte dort, dass die Disziplin, die England seinen Bürgern abverlangte, um das Empire verwalten zu können, mit Selbstdisziplin beginnt, um Verantwortung zu tragen. Sie lernte dort aber auch Konversation. Ich kann mich gut erinnern, dass sie, als sie einmal gefragt wurde, warum sie im Auto immer spricht – sie hat im Auto unentwegt gesprochen –, antwortete: „I am trying to make a conversation.“ Wir lernten von ihr auch, Rücksicht auf andere zu nehmen. Wann immer wir als Kinder mit unserem Peugeot 404 nach Einbruch der Dunkelheit nach Hause zurückkehrten, hat sie uns dazu angehalten, die Autotüren ganz leise zu schließen, damit wir die Nachbarn nicht stören würden. Sie hat auch eine Sprache gepflegt, in Vokabular und Ausdruck, die vom Edwardian Zeitalter beeinflusst war. Ich habe von unserer Mutter nie ein vulgäres Wort gehört. Auch darin verkörperte sie eine vergangene Zeit.

In der Familie unseres Großvaters, eines anglikanischen Pastors, lernte sie auch gesellschaftliches Engagement und christliche Caritas. So half er 1938 jüdischen Flüchtlingen aus Deutschland, in England ein Aufenthaltsrecht zu erlangen. Nach dem Krieg unterstützte er eine lutherische Kirchengemeinde in Hamburg. Ich bin stets von einem Brief besonders gerührt, in dem noch 1949 (!) eine Frau, eine Vertriebene, deren Mann an der Ostfront vermisst war und die für kleine Kinder in einem Flüchtlingslager zu sorgen hatte, meinem Großvater für drei Wolldecken ganz nachdrücklich dankte. Wer würde sich heute noch für drei Wolldecken so bedanken?! Unsere Großeltern waren auch mit einer Familie aus Südafrika befreundet, der Familie Sewell, die wiederholt wegen ihres Eintretens gegen die Apartheid eingekerkert wurde.

Die Jugend unserer Mutter war ferner vom Zeitalter geprägt, als die anglikanische Kirche einen der Pfeiler des britischen Empire darstellte. So war es in ihrer Familie gang und gäbe, anglikanische Bischöfe zum Tee einzuladen, natürlich zum High Tea. Viele ihrer Familienmitglieder waren mit Englands früheren Kolonien irgendwie verbunden. Ihre älteste Schwester war über mehrere Jahre in der Verwaltung einer Schule in Johannesburg tätig. Fast jedes Mal, als sie in den 1960er-Jahren mit einer viermotorigen Propellermaschine nach England zurückflog, ist dabei mindestens ein Triebwerk ausgefallen, so dass sie irgendwo im Kongo notlanden musste. Eine andere Tante war mehr als dreißig Jahre lang als Schuldirektorin einer Missionsschule in Kuala Lumpur tätig und maßgeblich an der Übergabe Malayas in die Unabhängigkeit als das spätere Malaysia beteiligt. Eine meiner frühen Kindheitserinnerungen aus dem Jahre 1960 ist, dass wir mit unserem Fiat 600 nach Genua fuhren, um unsere Großeltern zu treffen, die gerade als Passagiere auf einem Frachtschiff aus Malaya nach England zurückkehrten. Ich weiß nicht, ob sie „posh“ gereist sind. Ihr wisst ja was, „posh“ bedeutet? Port side out, starboard home – die, die es sich leisten konnten, haben immer Kabinen auf der Schattenseite eines Schiffs gemietet, wenn sie durchs Mittelmeer und den Suezkanal nach Indien oder Malaya gereist sind. Diese Zeiten, als man mit dem Schiff zu solchen Destinationen reiste, sind auch schon längst vorbei. Unsere Mutter hatte ferner einen Cousin in den Ebenen Saskatchewans in Kanada. Dieses alte England hat sie nach Innsbruck übertragen.

Wer sich von Euch fragen sollte, was das „Hope“ in ihrem Namen bedeutet: als Kleinkind war sie so schwächlich, dass man nur hoffen konnte, dass sie eines Tages 93 Jahre alt würde. Außerdem lag das Kap der guten Hoffnung in der unmittelbaren Nähe ihres Geburtsortes Kapstadt.

Später wurde sie so irgendetwas wie die Doyenne der britischen Gemeinde in Innsbruck. Ich glaube, dass ihre Lebensart von allen Briten in Innsbruck geschätzt und auch bewundert wurde. Sie gehörte zur Riege der – wie wir sagen – „englischen Damen“. Ich freue mich, hier so viele von ihnen heute in der Kirche begrüßen zu dürfen.

Ihre eingangs erwähnte Aufgeschlossenheit hat es unserer Mutter ermöglicht, in ihrer Lebenspraxis die patriarchalische Gesellschaft zu überwinden. Wir haben vor wenigen Tagen bei ihr ein altes britisches Gebetsbuch für Frauen und Mädchen gefunden. Wer würde heutzutage noch ein gesondertes Gebetsbuch für Frauen und Mädchen auflegen? Im Wandel der Zeiten mussten unsere Eltern auch immer wieder neu zueinander finden. Ihre Beziehung zueinander war, hinter all dem Alltäglichen, durch eine tiefe und innige Verbundenheit geprägt. Am Tag vor ihrem Ableben begingen unsere Eltern ihren 64. Hochzeitstag, wenngleich unsere Mutter davon nicht mehr viel mitbekommen hat. Die letzten etwa zwei Jahre waren wegen ihrer zunehmenden Demenz keine einfachen. So ist es ihr nicht richtig bewusst geworden, dass es unser Vater war, der in dieser Zeit immer ihr Essen gekocht hat – nicht sehr abwechslungsreich, aber mit Hingabe und Verlässlichkeit angerichtet. Ich finde es überhaupt beeindruckend, wie diese zwei, im Alter von 93 Jahren, so gut es eben ging, alles daran setzten, ihr eigenes Leben selbstständig zu führen.

Ich glaube, dass die Tiefe ihrer Beziehung auf deren Anfänge im Jahre 1949 zurückging. Es ist für mich nicht so selbstverständlich, dass ein junger Mann, der gerade vier Jahre zuvor durch britisches Artilleriefeuer schwer verwundet wurde, sich in eine junge Britin verlieben sollte – und umgekehrt. Damals waren auch ganz andere Zeiten. So ist unser Vater einmal mit dem Fahrrad von Innsbruck nach Lausanne geradelt, nachdem er durch einen Brief erfahren hatte, dass unsere Mutter sich dort kurz aufhalten würde. Sie hatten auch keine gemeinsame Sprache: unser Vater hatte in der Schule Italienisch als Fremdsprache, und unsere Mutter hatte Französisch gelernt. Dies wirft für mich schon Fragen zur heutigen Zeit auf, in der es so viel an Hass-Postings gibt, und in der sich Leute etwa in den sozialen Medien in ihren eigenen Winkel zurückzuziehen und sich abzugrenzen versuchen, ohne überhaupt eine gemeinsame Sprache mit ihren Mitmenschen finden zu wollen.

Wir Kinder haben jedenfalls vom Schatz unserer Eltern profitiert.

Es gehörte Mut dazu, als unsere Mutter im Jahre 1953 in ein fremdes Land übersiedelte. Damals war dies ja nicht so selbstverständlich wie heute. Sie konnte nur per Brief mit ihrer englischen Familie korrespondieren. Als ich noch ein Kind war, mussten wir Telefongespräche bei der Vermittlung anmelden und standen dann mit der Stoppuhr da, um die drei Minuten, die verrechnet wurden, abzustoppen. Unsere Mutter hatte auch die Willensstarke, mit uns drei kleinen Buben nach England zu fahren, zu einer Zeit, als nur wenige Frauen hinter dem Steuer so etwas gemacht hätten.

Unsere Mutter war immer stolz auf ihre drei Buben, bis zu ihrem Ende.

Eine ihrer herausragenden Eigenschaften war ihre Begeisterung für kleine Kinder. Sie war ursprünglich als Kindergärtnerin beruflich tätig, zuerst in einem Arbeiterviertel in einer Stadt im Norden Englands, mit recht wilden Kindern, und dann in Hastings, mit vielleicht etwas weniger wilden. Sie hatte immer die wirklich wundersame Gabe, Kinder mit ein paar Ablenkungsmanövern und mit ruhiger Stimme einer interessanten Beschäftigung zuzuführen, bei der sie eine ganze Gruppe von Kindern beständig anleiten konnte. In späteren Jahren hat sie dann Kindern auf der Hungerburg Nachhilfe in Englisch gewährt. Vielleicht sind unter Euch auch einige, die nicht das wären, was Ihr heute seid, wenn Ihr nicht in Englisch ein bisschen Unterstützung von unserer Mutter erhalten hättet. Ihre besondere Freude waren aber ihrer Enkelinnen Sophie und Gwyneth. Die Tatsache, dass beide etwa 17 Jahre altersmäßig auseinander liegen, hat ihr wahrscheinlich die besondere Genugtuung verschafft, ihre Zuneigung zu jeder gegebenen Zeit voll auf eine kleine Enkeltochter konzentrieren zu können.

Ihr Interesse an Neuem hat sich in ihren Reisen niedergeschlagen. In den 1970er, 1980er und 1990er- Jahren hat sie zahlreiche Fernreisen unternommen: mit ihren Schwestern nach Südafrika, auf den Spuren ihrer Schwester nach Malaysia, mit einer Freundin quer durch Indien – zwei Damen über 70 mit Rucksäcken unterwegs, nach China und nach Israel zu den Heiligen Stätten. Sie hat mich in Japan besucht und auf dem Weg dorthin Kanada durchquert. (Anmerkung: Ich hätte auch aufzählen können, dass sie mich zu Ende der 1980er-Jahre in Pakistan besuchte.)

Kürzere Reisen unternahm sie mit unserem Vater Kurt. Beide sind wiederholt zu Urlauben ans Mittelmeer aufgebrochen, so in die Türkei. Ich habe gerade vorhin ein Album durchstöbert, mit Fotos, auf denen sie mit 90 Jahren glücklich lächelnd auf einer Reise in Griechenland zu sehen sind. Kurz zuvor waren sie in Kroatien mit ihrem schwarzen Renault, zwei Fahrräder auf dem Dach. Sie haben eine Radtour in Istrien unternommen, in einem Alter, in dem andere schon nur mehr den Rollator vor sich her schieben. Sie haben uns auch in Russland besucht und mit uns vor wenigen Jahren eine Reise nach Lappland im Norden Finnlands unternommen. (Anmerkung: Das war im Jahre 2011.) Noch 2016 waren Johny und ich gemeinsam mit ihr in England. (Anmerkung: Ich hätte auch erwähnen können, dass unsere Eltern meine Frau und mich 2013 in der Türkei besuchten, wo wir eine Rundfahrt nach Kappadokien unternommen haben.)

Ihre Aufgeschlossenheit zeigte sich auch darin, dass sie sich mit über 80 Jahren einen Computer anschaffte und damit E-Mails verschickte, bis über ihr 90. Jahr hinaus. Ihr letztes SMS habe ich im Mai 2016 erhalten. Als ich bei meinem Besuch im März das letzte Mal mit ihr sprechen konnte, erklärte sie mir, zu ihrem 100. Geburtstag wolle sie so ein Smartphone wie das meine – die Marke nenne ich nicht.

Sie wollte immer ihre Neugier und ihr Interesse an Menschen und Landstrichen mit anderen teilen. Sie hatte unendliche Freude am Fotografieren – fast schon schlimmer als ich. Sie hat viele Alben mit Fotos aus vielen Jahren hinterlassen.

Ich möchte auch ihre Liebe zum Meer besonders erwähnen. Ob sie bei 12 Grad Celsius im Ärmelkanal geschwommen ist oder im Sommer einige Tage am Mittelmeer verbrachte – das Meer hat sie geliebt. Ich kann mich an einen Tag erinnern, als sie, nachdem sie mit mir segeln war, am flachen Sandstrand von Nieuwpoort in Belgien spazieren ging. Mit geradezu kindlicher Freude und mädchenhafter Leichtigkeit hat sie sich die Hosenbeine hinaufgezogen und ist im seichten Wasser gewatet. Ich hatte nicht den Eindruck, eine über 80-jährige Frau vor mir zu haben. So hat ihr das Meer Freude bereitet! Noch mit über 85 Jahren ist sie mit mir in den finnischen Schären vor Helsinki gesegelt. (Anmerkung: Ich hätte noch erwähnen sollen, wie sehr sie das Kreischen der Möwen beglückte.)

Sie hatte immer Freude am Sport, vielleicht gerade in der Altersklasse über 50. Wo sonst hätte sie als 60-, 70- oder 80-Jährige Jüngere schlagen können, so etwa beim Engadiner Langlauf-Marathon? Zuhause hat sie jede Menge Pokale. Als ich sie in den letzten Jahren besuchte, ist sie mit mir immer mit ihren Nordic Walking-Stöcken die Hungerburger Waldwege abgegangen. Noch im Februar war sie im Seehof turnen! Sie hatte oft ein volles Programm. So ist sie nach einer Stunde des gymnastischen Tanzes in den Gemeinderäumen der Christuskirche, als alle anderen schon müde waren, gleich auf die Hungerburg aufgebrochen, um noch ein Tennismatch zu bestreiten.

Ich komme damit zu ihrer Leidenschaft für das Tennis. Schon in der Mädchenschule hat sie Tennis gespielt. Als wir Kinder waren, haben wir noch in Schwarz-weiß immer Wimbledon geschaut, wo Stars wie John Newcombe, Billy Jean King, Ilia Nastase oder Jimmy Connors damals die Matches bestritten. Zuletzt war Andrew Murray ihr großer Favorit. Ich kann mich noch erinnern, wie damals vor vielen Jahren die Grube neben unserem Haus, in der wir Cowboys und Indianer gespielt und wilde Walderdbeeren gepflückt hatten, aufgeschüttet und darauf der Tennisplatz errichtet wurde. Ich glaube, dass unsere Mutter auf Grund ihrer Verlässlichkeit sowie ihres sportlichen Ehrgeizes wie auch ihres sportlichen Fairplay am Tennisplatz sehr geschätzt war. Sie werden noch mehr im Nachruf des Tennisclubs hören. Aber wer hat schon eine Mutter, die mit etwa 85 Jahren erklärt, dass sie beim Wettkampf etwas zurückschrauben muss und daher nur mehr Turniere im gemischten Doppel bestreiten wird, und keine Singles mehr?! Dabei danke ich Pater Joseph, dass er unserer Mutter wiederholt als Doppelpartner zur Seite gestanden ist.

Unsere Mutter hat sich durch ihren Gemeinschaftssinn ausgezeichnet. Sie hat mit England immer Verbindung gehalten und mit Freunden weltweit Korrespondenz gepflegt. Sie war im britischen Kreis in Innsbruck aktiv und hat bis zuletzt regelmäßig die Meisterkonzerte besucht. Sie war mit der Hungerburg sehr verbunden. Ich möchte den Hungerburger Mitbürgern besonders danken, die ihr freundschaftlich verbunden waren.

Ihren Gemeinschaftssinn hat sie ebenfalls in der Religionsgemeinschaft praktiziert. Sie hat in vielen Sommern die anglikanischen Gottesdienste besucht und hat für die Gemeinde etwa in Seefeld Broschüren an Touristen verteilt, um sie in die anglikanische Kirchfeier einzuladen. In der Christuskirche hat sie den Musik- und Turnkreis besucht. Ich danke Pfarrer Hof, dessen Mitwirkung unsere Mutter dazu besonders motiviert hat. Sie hat in der Christuskirche zumeist den Sonntagsgottesdienst besucht. Unsere Mutter war aber auch in der hiesigen Theresien-Kirche aktiv, wo sie gemeinsam mit unserem Vater bis zuletzt am Singkreis teilgenommen hat. In früheren Jahren kümmerte sie sich darüber hinaus um angehende Priester aus anglophonen Ländern – vornehmlich um Briten und Amerikaner –, die im Canisianum Theologie studierten. Diese haben uns regelmäßig auf der Hungerburg besucht.

Unsere Mutter war glaubensstark; eine Bibel lag immer auf ihrem Nachtkästchen. Zu Beginn der vergangenen Woche, als sie noch einige Worte sprach, hat sie – in Gedanken wahrscheinlich zwischen dem Irdischen und dem Himmlischen – immer wieder nach ihren verstorbenen Verwandten gerufen und gefragt, ob denn Jesus Christus auch da sei.

Durch diesen Jesus Christus, unseren Erlöser, bitte ich nun unseren Herrgott, er möge unserer lieben Elizabeth ihren ewigen Frieden gewähren. 

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